Mittwoch, 16. Oktober 2013

Producing auf dem iPad - erste Gehversuche

Nach vielen Jahren Pro Tools und Digital Performer habe ich mir in den Kopf gesetzt nicht nur meine elektronischen Sounds auf der Bühne sondern auch meine neuen Songs ab sofort nur noch mit iOS-Geräten zu produzieren. DAW Favorit ist im Moment "Beat Maker 2". In den nächsten Tagen wird eine neue Version 2.5. erscheinen.

Meine Beurteilung:
- Grob-Bearbeitung der Audiofiles in der Sequenzeransicht sehr komfortabel mit der unverständlichen Ausnahme, dass die Files nur Rechts verkürzt oder verlängert werden können.
- Time-Stretching und Automation
- Audiofiles im Detail bearbeiten ziemlich gewöhnsbedürftig
- Filesharing sehr vielseitig
- Sehr ausführliche Drumpad-Section
- etc.

Einen vielsprechenden Anfang hat für mich "Studio 2" gemacht. Die einzige DAW welche für das Panorama 2 Knöpfe hat wie ich es von Pro Tools gewöhnt bin und unbedingt wieder haben möchte. Ebenfalls ist die Bedienung in der Sequenzeransicht sehr angenehm. Leider ist die aktuelle Version noch sehr in den Kinderschuhen. Auch die Audiobus-Anbindung funktioniert noch nicht wie gewohnt. Ein Editor für die MIDI-Tracks ist erst in Planung.
Aber wie mir versichert wurde sind sie fleissig am programmieren und werden bald weitere Versionen bereitstellen.

Im Moment bin ich aber immer am hin- und her-switchen zwischen Auria, Cubasis, Meteor, Studio 2 und Beat Maker 2. Andere Apps in diesem Bereich wie Nano Studio, FL Studio HD, MusicStudio, StudioTrack, n-Track und MultiTrack sind zwar die meisten noch auf meinem iPad aber vorläufig aber nicht mehr in Gebrauch.